Die Fichtelbergbahn

                                           Betreut durch: Marvin Bötzer & Johannes Beulke


Einfahrt in Oberwiesenthal am 4. Oktober 2014. © Johannes Beulke


Am Fuße des Fichtelberges in der höchstgelegenen Stadt Deutschlands befindet sich seit 1897 der Bahnhof Kurort Oberwiesenthal der schmalspurigen Fichtelbergbahn. Ihren Ausgangspunkt hat sie aber in Cranzahl an der regelspurigen Zschopautalbahn. Während der einstündigen Fahrt durch Erzgebirgsdörfer und Wälder überwindet der Zug einen Höhenunterschied von 240 m. Nach dem 2. Weltkrieg hatte die Bahngroße Bedeutung im Güterverkehr. Bei Niederschlag betrieb die SDAG Wismut Uranbergbau. Als eine der wenigen Schmalspurbahnen überlebte die Fichtelbergbahn die Stilllegungswelle in den 1960er und 70er Jahren.

Am 1. Juni 1998 übernahm die kommunale BVO Bahn GmbH den Betrieb auf der Strecke. Seit 2007 firmiert sie als Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH, um der überregionalen Bedeutung gerecht zu werden, da seit 2004 auch Lößnitzgrundbahn und Weißeritztalbahn zum Unternehmen gehören.